Es könnte schon bald bei uns einen Waldfriedhof geben. Bürgermeisterin Susanna Kittinger macht ihr Wahlversprechen wahr und hat schon ein geeignetes Gemeindewaldstück gefunden. Derzeit laufen die notwendigen Überprüfungen.
St. Andrä-Wördern könnte schon bald ein besonderes Angebot für die letzte Ruhestätte anbieten: Bürgermeisterin Susanna Kittinger macht ihr Wahlversprechen wahr und plant die Errichtung eines Waldfriedhofs als alternative Form der Bestattung in der Gemeinde.
„Ein geeignetes Grundstück haben wir bereits gefunden. Das schöne Waldareal bietet mit seiner natürlichen Umgebung eine besondere Atmosphäre für einen Ort des Abschieds, der Ruhe und der Erinnerung. Derzeit läuft die rechtliche und raumplanerische Prüfung, ob auf dem Areal die entsprechende Widmung für eine Begräbnisstätte möglich ist. Ich bin sehr zuversichtlich, bald eine Antwort von den zuständigen Behörden zu bekommen“, sagt Bürgermeisterin Susanna Kittinger

„Ein Waldfriedhof für Menschen und vielleicht auch für Tiere ist nicht nur eine zeitgemäße Ergänzung des Bestattungsangebots der Gemeinde. Immer mehr Menschen wünschen sich für ihre letzte Ruhestätte einen naturnahen und möglichst persönlichen Ort. Eine Bestattung inmitten des Waldes entspricht diesem Wunsch und bietet gleichzeitig einen würdevollen Raum für Angehörige“, ergänzt geschäftsführende Gemeinderätin Angelika Staubmann.

Noch steht das Projekt am Anfang. Gedacht ist an eine möglichst behutsame Gestaltung, bei der der natürliche Charakter des Waldgebietes erhalten bleibt. Statt einer klassischen Friedhofsanlage soll die Natur selbst im Mittelpunkt stehen. Kleine Wege, ausgewählte Bereiche für Urnenbestattungen und eine zurückhaltende Gestaltung schaffen einen idealen Ort für Trauer, Erinnerung und Naturempfinden.
„Für mich ist das Projekt nicht nur die Einlösung meines Wahlversprechens. Es ist auch eine weitere Verbesserung der Lebensqualität und des Wohlfühlfaktors in St. Andrä-Wördern. Wichtig sind zudem eine gute Erreichbarkeit ohne weitere Verkehrsbelastung innerorts sowie die sensible Einbettung in die bestehende Landschaft. All das ist bei dem Gemeindegrundstück, das jetzt überprüft wird, gegeben. Ein Waldfriedhof schafft nicht nur eine neue Form der Bestattung, sondern auch einen besonderen Ort, an dem Menschen inmitten der Natur Abschied nehmen und ihren Angehörigen gedenken können. Eine Erweiterung um einen Tierfriedhof im Wald ist in einem nächsten Schritt angedacht“, erklärt Kittinger.