Die Einsatzorganisationen bestätigen, dass der in Niederösterreich geplanten Reform des Rettungswesens nichts im Wege steht. VP Landesgeschäftsführer und Landtagsabgeordneter Matthias Zauner erklärt warum.
"Die Gesundheit ist unser höchstes Gut – deshalb braucht es eine Politik, die Verantwortung übernimmt und die Gesundheitsversorgung langfristig absichert. Genau hier setzt der Gesundheitsplan 2040+ an. Dahinter stehen zahlreiche Fachleute, die die Reform ausgearbeitet haben", sagt Zauner.
Unter anderem wird die Rettungsversorgung in Niederösterreich engmaschiger: 21 Notarztstützpunkte, 86 Notfallsanitäter-Stützpunkte, 10 Acute-Community-Nurse Standorte, 4 Notarzthubschrauber mit Nacht- und Schlechtwettertauglichkeit und in Zukunft ist der Telenotarzt bei jedem Einsatz mit dabei. Die Notfallsanitäterinnen und -sanitäter werden zusätzlich schon jetzt besser ausgebildet.
"Wie im gesamten Gesundheitsplan 2040+ gilt auch hier: Keine Strukturen werden verändert, bevor nicht Ersatz bereitsteht.
Die Grünen lehnen aus parteitaktischen Gründen den Gesundheitsplan insgesamt ab. Die SPÖ, die dem Gesundheitsplan zugestimmt hat, verzögert jetzt die Umsetzung der Reformen im Rettungsdienst, obwohl sie selbst dafür zuständig ist. Der ORF NÖ hat dazu recherchiert. Dabei stellte sich heraus: Die Einsatzorganisationen selbst haben klar gemacht, dass der Reform des Rettungswesens nichts im Weg steht", erklärt Zauner.
Rot-Kreuz-Landesrettungskommandant Wolfgang Frühwirt: "Wir beim Roten Kreuz Niederösterreich beginnen ja nicht jetzt erst dieses neue System auszurollen. Wir betreiben den Ausbau dieser RTW-C bereits seit 2021 und haben damit auch schon viel Erfahrung gesammelt. Es ist also kein System, das wir erst ausprobieren oder testen müssen, sondern wir greifen auf schon bewährte Vorgangsweisen und Einsatztaktiken zurück."
Hannes Sauer, Präsidenten des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASBÖ) Niederösterreich: „Für unsere Standorte werden wir ausreichend Sanitäterinnen und Sanitäter haben. Wir haben hier sogar eine Personalreserve aus hauptberuflichen Sanitäterinnen und Sanitätern, aber auch aus Freiwilligen, die sich dieser Ausbildung unterziehen und die uns für diesen Einsatz zur Verfügung stehen."
Niederösterreichs Patientenanwalt Michael Prunbauer sieht das stark ehrenamtlich getragene Rettungssystem in Österreich als Stärke: "Es geht nicht nur um die Ausbildungszeit, sondern auch darum, wie die Qualität ist, die beim Patienten ankommt." Für die Umstellung des Notarztsystems fordert er ein begleitendes Monitoring.
„Schluss mit den Verunsicherungen durch Grüne und SPÖ! Wir arbeiten weiter daran, dass der Gesundheitsplan 2040+ - wie von den Fachleuten empfohlen - umgesetzt wird. Damit sichern wir die Gesundheitsversorgung für die niederösterreichischen Landesleute in Zeiten einer immer älter werdenden Gesellschaft, einer immer spezialisierteren Medizin und einem immer größer werdenden Personalmangel auch für die kommenden Jahre ab“, sagt Matthias Zauner, Landtagsabgeordneter und VP-Landesgeschäftsführer.