Endlich wird der Nibelungenring saniert. Im Vordergrund: Schutz der Passanten durch einen abgegrenzten Gehweg und Umweltaspekte wie das Versickern des Niederschlagswassers, Begrünung oder Entsiegelung. Die Bürgermeisterin informiert sich vor Ort und die Betroffenen.
Nebel, Nieselregen, Lacken und tiefer Boden: die aktuelle Baubesprechung zeigte wieder, wie wichtig es ist, den Nibelungenring in Wördern zu sanieren. Gerade bei diesem Wetter stellten die fehlenden Gehwege und Versickerungsmulden eine große Gefahr für alle Fußgänger, besonders aber für die Schulkinder, am Weg zum Bahnhof dar.
„Die am 12. Oktober gestarteten Sanierungsarbeiten laufen plangemäß. Über den Baufortschritt informiere ich mich jede Woche persönlich bei den Baubesprechungen mit den ausführenden Firmen. Ich bin sehr froh, dass der Gemeinderat der Sanierung, die immerhin rund 317.000 Euro kosten wird, zugestimmt hat. Wichtige Vorgabe von mir war, dass alle Arbeiten so schonend für die Anwohnenden ablaufen, wie möglich. Wir planen mit einer Bauzeit von rund 6 Wochen und werden weiterhin regelmäßig über den Baufortschritt und die nächsten Arbeitsschritte informieren. Ich danken allen Anrainerinnen und Anrainern für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauarbeiten“, sagt Bürgermeisterin Susanna Kittinger.

Die Bauarbeiten laufen Montag bis Freitag von 6:30 bis 17:00 Uhr und umfassen die Erneuerung der Fahrbahn, die Verbesserung der Gehwege und Nebenflächen sowie die Anpassung bestehender Einbauten wie zum Beispiel Kanaldeckeln. Abschließend werden die Grünflächen wiederhergestellt.
Die Sicherheit der Fußgängerinnen und Fußgänger steht im Fokus: Zwischen Fahrbahn und Gehweg ist eine bauliche Abgrenzung geplant, die für mehr Schutz und Übersichtlichkeit sorgen wird.

Darüber hinaus werden neben der Verkehrssicherheit mehrere Maßnahmen für den Klimaschutz gesetzt. Durch die Verringerung versiegelter Flächen und die Anlage von Versickerungsmulden kann künftig mehr Niederschlagswasser direkt vor Ort versickern. Zusätzlich sind Baumscheiben vorgesehen, die zur Verkehrsberuhigung beitragen und das Straßenbild aufwerten.
Für die Asphaltierungsarbeiten wird leider eine rund zweitägige Totalsperre erforderlich sein. Der genaue Termin wird den betroffenen Anrainerinnen und Anrainern mindestens zwei Wochen im Voraus bekannt gegeben. Es kann auch abschnittsweise zu Halte- und Parkverboten sowie Wartezeiten bei Gegenverkehr kommen.
Nach der Fertigstellung gilt eine Sperre für alle Grabungs- und Verlegearbeiten an der Straßenoberfläche für fünf Jahre.
Zu den Fotos: am 29. Oktober trafen sich Bürgermeisterin Susanna Kittinger, DI Schulz vom Büro ZT Paretta sowie Vertreter der ausführenden Firmen, um den aktuellen Stand der Arbeiten am Nibelungenring und in der Donaustraße zu besprechen.