Bürgermeisterin Susanna Kittinger, Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann, geschäftführender Gemeinderat Walter Petz, Gemeinderat Wolfgang Grande und die ausführenden Firmen setzten den Spaten in der Dr. Karl-Renner-Allee an: 20 Wohnungen enstehen bis Mitte 2028.
An der Schaffung von günstigen Wohnungen hinter dem Gemeindebau Dr. Karl-Renner-Allee wurde schon unter Bürgermeister Max Titz geplant. Realisiert wird nun das Siegerprojekt des Architekten-Wettbewerbs aus 2022/2023.
„In der Renner-Allee können wir auf Gemeindegrund ohne Änderung des Bebauungsplans in Bahnhofsnähe und in sehr günstiger Wohnlage Platz für Wohnungen schaffen, ohne zusätzliches Bauland zu widmen und ohne zusätzliche öffentliche Infrastruktur (Straße, Kanal, Wasserversorgung) bauen zu müssen. Mit dem Baurechts-Modell bleibt der Grund im Besitz der Gemeinde. Selbstverständlich wollen wir alle Förderungsmöglichkeiten ausnützen“, erklärte Titz damals.

Heute skizziert der geschäftsführende Gemeinderat Walter Petz - in seinen Aurgabenbereich fällt das Projekt - die Eckdaten - siehe auch auf Facebook:
"Die Fertigstellung ist mit 16 bis 18 Monaten veranschlagt und wird also so Mitte 2028 sein. Errichtet wird der Neubau hinter dem bestehenden Gemeindebau und damit in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Es werden 20 Wohnungen in der Größenordnung von 41 bis 72 Quadratmeter bebaut. Sechs davon mit Terrasse befinden sich im Erdgeschoß. Im 1. Stock und im Dachgeschoß liegen je sieben Wohnungen mit Balkon.
Die Beheizung erfolgt mit umweltfreundlicher Luft-Wasser-Wärmepumpe. Dabei kann die Fußbodenheizung im Sommer auf Kühlbetrieb umgeschaltet werden. Die Wohnhausanlage ist mit einer PV-Anlage mit 15,3 kWp (Kilowatt-Peak) ausgerüstet. Die Liftanlage ist barrierefrei. Um das Verkehrsaufkommen zu reduzieren sind in der Tiefgarage 20 Stellplätze, sowie 23 Stellplätze auf der Freifläche vorgesehen. Dazu kommen Fahrradstellplätze".

Für Lebensqualität sorgen ein nordwestlich gelegenes Salettl mit 28 m2 zur allgemeinen Nutzung und der Grüngürtel zwischen dem Altbau und dem Neubau. Das gesamte Wohnbauprojekt wird im Baurechtsvertrag mit der NBG abgewickelt.
"Das Grundstück bleibt im Besitz der Gemeinde. Wir haben den jährliche Bauzins der Baugenossenschaft bewusst niedrig gehalten, um den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner eine günstige Miete bieten zu können und Wohnen leistbar zu machen", ergänzt Bürgermeisterin Kittinger.
Beim Spatenstich von links:
GR Wolfgang Grande, Architekt Johannes Pesendorfer, Architekturbüro Pumar, Dir. Martin Schuster, NBG, Bürgermeisterin Susanna Kittinger, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Christoph Kaufmann, gf. GR Walter Petz sowie Thomas Oberger, Norbert Schandl und Günther Pinz von der bauausführenden Firma Hasenörl.